Am Sonntag den 13. September findet wieder bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt.
Der Wanderverein Bakuninhütte e. V. wird die nun offiziell als Kulturdenkmal anerkannte Bakuninhütte von 11.30 bis 16.00 Uhr für interessierte Besucherinnen und Besucher öffnen.
Kategorie: Tag des offenen Denkmals Seite 2 von 3
Am Sonntag den 14. September findet wieder bundesweit der Tag des offenen Denkmal statt.
Wir wollen die Bakuninhütte von 11.30 bis 15.30 Uhr für interessierte Besucherinnen und Besucher öffnen. Nach Bedarf werden historische Führung angeboten. Für Essen und Trinken gegen Spende wird gesorgt.
Wir freuen uns viele Mitglieder und Gäste zu begrüßen!
Im Folgenden dokumentieren wir einen Artikel aus dem Freien Wort vom 14. September 2013, sowie einen Artikel aus dem Neuen Deutschland vom 7. September 2013 zum vergangenen Tag des offenen Denkmals.
Die Bakuninhütte entstand in den 1920er Jahren auf einer Selbstversorgungsfläche hungernder Arbeiter/-innen. Diese kamen aus Meiningen und Umgebung und waren überwiegend in der syndikalistischen Gewerkschaft Freie Arbeiter Union Deutschland (F.A.U.D.) organisiert. Auf dem einstigen Gemüsefeld entstand im Laufe der Jahre eine einfache Schutzhütte und später ein Steinhaus. Es wurde der „Siedlungsverein gegenseitige Hilfe“ gegründet. Recht schnell verbreitete sich die Kunde von diesem wunderschönen Ort. Neben der sonntäglichen Nutzung als Ausflugsziel für Menschen aus der Region und Urlaubsstätte für Arbeiter/-innen aus dem damaligen Reichsgebiet, fanden überregionale Treffen der syndikalistisch-anarchistischen Jugend statt. Auch Persönlichkeiten wie Augustin Souchy und Erich Mühsam machten dort Station. 1932 wurde der letzte Erweiterungsbau begonnen. Nur wenig später kam es zur Enteignung durch die Nazis, auf die eine jahrzehntelange Odyssee mit verschiedenen Nutzungen folgte.
Auch in diesem Jahr wurde mit einem bunten Programm zum Tag des offenen Denkmals an der Bakuninhütte eingeladen. Vom Sonntag Vormittag bis zum Abend fanden mehr als 150 Leute den Weg auf die Hohe Maas. Sie kamen dabei von vieler Orts. Ein Großteil natürlich aus Meiningen und Umgebung.
